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admin in Plastische Chirurgie on December 19 2014 » comments are closed

Brustvergrößerung

Brüste sind in unserer Gesellschaft das Zeichen von Weiblichkeit schlechthin. Viele Frauen sehnen sich daher nach einer straffen, ansehnlichen und üppigen Oberweite, allerdings sind nicht alle Frauen von Natur aus mit einer solchen beschenkt. Stattdessen können Gene, aber auch radikale Diäten mit zu schneller Fettabnahme oder der Prozess des Älterwerdens Frauen mit einer für sie unzureichenden Oberweite zurück lassen.

Aus diesem Grund entscheiden viele dieser Frauen sich dafür, sich die Brüste durch eine Operation künstlich vergrößern zu lassen.

Allgemeine Fakten zur Brustvergrößerung

Ein solcher Eingriff, die Brüste zu vergrößern, gehört zu der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie und wird allein in Deutschland bei 15.000 bis 20.000 Frauen jedes Jahr durchgeführt, zumeist aus ästhetischen Gründen. Allerdings kann auch auf Grund von Asymmetrie oder anderen Fehlstellungen und -bildungen Brustvergrößerungen vorgenommen werden. Auch im Rahmen der Tumorchirurgie, beispielsweise nach der Abnahme der Brust, wird die Brust im Rahmen einer Operation rekonstruiert.

Das Alter der Frauen, die sich der Brustaugmentation unterziehen, nimmt über die Jahre immer weiter ab, währen die Größe der Implantate – von denen übrigens 30.000 – 45.000 pro Jahr allein in Deutschland verkauft werden – immer weiter zu nimmt.

Kosmetische Vor- und Nachteile einer künstlichen Brust

Der größte Vorteil eines operierten Busens ist, dass er straff und nicht hängend und – sofern die Operation richtig ausgeführt wird – sehr symmetrisch ist. Außerdem entspricht er dem Schönheitsideal der Patientin und kann so das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und auch das Weiblichkeitsgefühl enorm steigern.

Allerdings gibt es, neben Nachteilen, die sich aus den Risiken der Operation ergeben, auch einige kosmetische Aspekte, die oft negativ bewertet werden: So fühlen sich die Brüste von außen angefasst manchmal unecht an und können häufig auch als künstlich erkannt werden – auch wenn in diesem Gebiet immer bessere Implantate entwickelt werden, die sich vom Gefühl her kaum von echten Brüsten unterscheiden sollen. Weiterhin ist es möglich, dass während der Stillzeit Probleme mit dem Milchfluss und dem Formgefühl auftreten, die Brustwarzen hyposensibel werden oder die sich bildenden Narben als störend empfunden werden.

Möglichkeiten, wie die Operation vorgenommen werden kann

Um die weibliche Brust zu vergrößern gibt es zwei Varianten, die angewandt werden: Implantate und Spritzen.

Am weitesten verbreitet sind Implantate aus Silikon, die über einen Schnitt in die Brust eingebracht werden. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten: Über die Unterbrustfalte (submammärer Zugang), den Brustwarzenhof (periareolärer Zugang) oder die Achselhöhle (transaxillärer Zugang). Die Narbe, die beim Einschnitt entsteht, befindet sich dann an der jeweiligen Stelle. Welche dieser Methoden am besten geeignet ist, hängt sowohl von der Patientin und den Ausgangsbedingungen, als auch vom Implantat und dessen Größe ab – manche Größen lassen sich beispielsweise nicht über die Achselhöhle einbringen. Generell ist ein Nachteil des periareolären Zugangs, dass das Brustdrüsengewebe durchtrennt werden muss. Das kann die vorhin erwähnten Komplikationen während der Stillzeit und die Hyposensibilität der Brustwarzen hervorrufen. Allerdings ist die Narbe bei dieser Methode am wenigsten zu sehen.

Auch bei der Wahl der Form des Implantats stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung: Hier gibt es sowohl eine runde Form, als auch ein tropfenförmiges Implantat. Erstere vergrößern auch das Dekolleté deutlich und können schwerer verrutschen. Ein tropfenförmiges Implantat hingegen kann zwar verrutschen und dann unnatürlich aussehen, dafür ist die Form der Brust insgesamt natürlicher und kann der individuellen Anatomie besser nachempfunden und angepasst werden.

Es gibt neben Implantaten aus Silikon oder Gel auch die Möglichkeit, die Brustaugmentation mit Hilfe einer Kochsalzlösung durchzuführen. Das Befüllen des Implantates erfolgt dann erst nachdem es eingesetzt wurde und so kann die Größe unter Aufsicht auch durch die Patientin reguliert werden.

Für die Variante des Spritzens kann man sich zum einen ein volumenerhaltendes Material unter die Brustdrüse spritzen zu lassen, insbesondere Hyaluronsäure wird hierzu oft verwendet. So wird zwar kein Schnitt benötigt, allerdings sind die Kosten höher und die Spritzen müssen in Intervallen immer wieder erneuert werden. Zum anderen kann anstatt eines fremden Stoffes auch Eigenfett, das vorher entnommen und konzentriert wurde, verwendet werden.

Brustvergrößerung Leipzig, Dresden & Halle

Dr. med. Marwan Nuwayhid
LANUWA AESTHETIK
Brühl 33 04109 Leipzig
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Kosten und Ablauf einer Brustvergrößerung

Sofern keine medizinische Notwendigkeit auf Grund vorhergehender Operationen, psychischer oder physischer Beschwerden besteht, bei der die Kasse die Kosten der Operation übernimmt, müssen die etwa 4.000 bis 7.000 Euro von der Patientin selbst getragen werden. Im Ausland sind Brustoperationen auch zu günstigeren Preisen möglich, allerdings besteht hier stets das Risiko, dass medizinische Standards unzureichend sind oder nicht sauber gearbeitet wird.

Vor der Operation sollte ein eingehendes Gespräch zwischen einem Doktor und der Patientin stattfinden, um über Möglichkeiten und Risiken aufzuklären und zu informieren. Anschließend findet die ein- bis zweistündige Operation fast immer unter Vollnarkose und unter ständiger Aufsicht eines Chirurgen statt. Oft ist es notwendig, mindestens eine Nacht weiter in dem Krankenhaus oder der Klinik, die den Eingriff vornimmt, zu verbringen. Danach soll für mindestens sechs Wochen Sport vermieden und ein medizinischer BH getragen werden. Außerdem ist es notwendig, in regelmäßigen Abständen zur Nachsorge zu erscheinen. Vor allem in den ersten Monaten werden dabei der Heilungsprozess und die Annahme des Implantates durch den Körper überprüft. So können Komplikation frühzeitig erkannt werden. Insgesamt kann es vor allem in den ersten Wochen und Monaten zu Schmerzen und Schwellungen an der Brust kommen, sodass das schlussendliche Ergebnis erst nach einiger Zeit zu sehen ist.

 

Risiken einer Brustvergrößerung

Generell sind mit der Vergrößerung der Brust die üblichen Risiken einer Operation verbunden, diese umfassen unter anderem Infektionen, Schwellungen und Blutungen.

Wird bei der Operation der transaxilläre Zugang gewählt, so kann ein Lymphödem ausgebildet werden. Beim transareolären Zugang kann es, wie bereits erwähnt, zu einer Hyposensibilität der Brustwarze kommen.

Für ein Implantat kommt generell das Risiko einer Kapselfibrose hinzu. Dabei verhärtet sich die Kapsel aus Narbengewebe, die um das Implantat als Fremdkörper gebildet wird. Das führt zum einen zu einer Verhärtung der Brust und kann auch zu andauernden Schmerzen oder einer optischen Verformung des Busens führen. Weiterhin kann das Implantat verrutschen oder durch unsauberes Arbeiten unsymmetrische Brüste erzeugen.

Wenn Eigenfett gespritzt wurde, kann es passieren, dass dieses nicht richtig anwächst und dann Ölzysten hinterlässt. Diese verformen die Brust und machen eine Vorsorgeuntersuchung deutlich schwerer.

Ein erhöhtes Risiko für Krebs kann, entgegen der Sorge vieler Patientinnen, allerdings nicht im Zusammenhang mit Brustvergrößerungen beobachtet werden.

 

Fazit

Brustaugmentationen sind sehr häufig vorgenommene Eingriffe, die das Selbstwert- und Weiblichkeitsgefühl enorm steigern können. Es ist sinnvoll, bezüglich der zahlreichen, individuellen Möglichkeiten, die der Patientin zur Verfügung stehen, als auch bezüglich den mit der Operation verbundenen Risiken einen Arzt zu konsultieren.

admin in Plastische Chirurgie on October 22 2014 » 0 comments